| A2A |
A2A, ein eBusiness Begriff, ist die Abkürzung für Administration to Administration und steht für elektronische Interaktion zwischen Behörden (öffentlichen/staatlichen Stellen) untereinander, z.B. zum Abgleich von Meldedaten. |
| A2B |
A2B, ein eBusiness Begriff, ist die Abkürzung für Administration to Business und steht für elektronische Interaktion zwischen Behörden und Unternehmen, z.B. zum Austausch von Steuer- oder Antragsformularen. |
| A2C |
A2C, ein eBusiness Begriff, ist die Abkürzung für Administration to Consumer und steht für elektronische Interaktion zwischen Behörden und Kunden (Bürgern), z.B. zum Austausch von Steuerformularen, Anträgen oder An-/Umeldungen |
| Absturz |
Absturz ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den durch einen Hard- oder Software-Fehler verursachten Abbruch des Betriebssystems (OS) oder eines Programms. |
| Access |
Access (=Zugang) steht für die Zugangsmöglichkeit und/oder Zugangsberechtigung zu einem Computer oder Netzwerk (LAN oder auch Internet). I.d.R. ist für der Access nur über einen vorhandenen Account nach Authentifizierung möglich |
| Account |
Account (=Konto) mit Benutzerinformationen: Name (Benutzerkennung/ UserID/ UUID/ GUID), Passwort und Zugangsberechtigung (Rechte) eines Teilnehmers in einem Netzwerk wie z.B. dem Internet.
Der Account wird meist bei einem Internet Service Provider (ISP) oder in einem LAN eingerichtet. Mit einem Internetzugangs-Account ist normalerweise auch ein eMail-Account unter dem Benutzernamen verbunden |
| ACK |
ACK ist die Kurzform für "acknowledged". Bei einem Providerwechsel (Wechsel des Domain-/Web-Hosters) z.B. für .de, .com, .net Domains muss der alte Provider dem Providerwechsel (KK-Antrag oder Regtrans-Antrag) zustimmen. ACK bedeutet das akzeptieren des KK/Regtrans für den Providerwechsel.
Bei .info, .biz und .org Domains kann der Domain-Inhaber die Freigabe (ACK) selbst per Eingabe des Authorisierungscodes geben |
| ACL |
ACL ist die Abkürzung für Access Control List. Nur in dieser Liste definierte Rechner eines Netzwerks dürfen auf bestimmte Dienste des Netwerks zugreifen. |
| Acrobat |
Adobe's Acrobat ist eine Technologie bzw. Software für den plattformübergreifenden Austausch von Dokumenten mit Hypertext-Fähigkeiten. So kann ein Dokument z.B. mit der Software "PageMaker" auf einem Apple Macintosh layoutet und als PDF-Datei gespeichert werden, die wiederum auf einem Windows-Rechner dargestellt oder im Internet mit dem Acrobat Reader (PDF-Viewer) PlugIn für Netscape Navigator oder Internet Explorer betrachtet werden kann. Die Software, mit der die Datei ursprünglich erstellt wurde, ist dadurch auf dem Zielrechner nicht mehr erforderlich. |
| Acrobat Reader |
Adobe's Acrobat Reader ist der PDF-Viewer, der eine mit einer beliebigen Software erstellte (layoutet) Datei, die danach mit Adobe Acrobat in eine PDF-Datei (mit Hypertext-Fähigkeiten) umgewandelt wurde, auf einem beliebigen System darstellen kann. Die Software, mit der die Ursprungsdatei erstellt wurde, ist dabei auf dem Zielrechner nicht erforderlich. |
| Acronym |
Unter dem Begriff Acronym (Akronym) wird eine spezielle, gebräuchliche Form von RFC's verstanden. Dies sind meist Abkürzungen für Floskeln, Gemütsregungen u.ä. wie z.B. IMHO. Acronyme sind zusammengesetzte Kunstwörter bzw. Kurzwörter, die beispielsweise aus wichtigen Buchstaben (oder den Anfangsbuchstaben) mehrerer Wörter gebildet wurden.
Acronyme sind für den Internet-Anwender (z.B. in eMail, Chat oder Newsgroups) nützlich und gebräuchlich |
| ActiveX |
Microsoft-Entwicklungswerkzeug für dynamische Anwendungen im Internet (WWW), exklusiv für den Internet Explorer. Konkurrierendes Produkt zu Java und Shockwave, die auch mit dem Netscape Navigator funktionieren. |
| Halb-Duplex |
Übertragungsart, bei der Daten über eine Leitung abwechselnd in zwei Richtungen übertragen werden können. Eine Station kann zu einem Zeitpunkt entweder senden oder empfangen.
Siehe auch:
duplex,
simplex |
| Handshake |
Synchronisationsmethode, die in unterschiedlichsten Ausprägungen in der Kommunikationstechnik (z.B. beim Verbindungsaufbau oder bei Datenübertragung) als Hard- oder Softwarelösung eingesetzt wird. Handshake ist eine Form des Quittungsbetriebes. Quittiert werden unterschiedlichste Informationen wie der Wunsch zur Datenübertragung, Kommunikationsbedingungen oder Datenpakete. |
| Header |
Ein den Nutzdaten vorangestellter Bereich eines Datentelegramms, der wichtige Informationen zur Steuerung der Datenübertragung enthält. Unterschiedliche Protokolle besitzen unterschiedliche Header, aber Ziel- und Absenderadresse sind fast immer Bestandteil der Headerinformationen.
Siehe auch Trailer |
| HF |
High Frequency
Hochfrequenz |
| HFC |
Hybrid Fiber Coaxial
Netze, die gemischt aus Glasfaserkabel und Koaxialkabel bestehen. Sind in der Regel Netze für Kabelfernsehen
Siehe auch IEEE 802.14 |
| HTML |
Hypertext Markup Language
Hypertext-Dokumentenformat, das im WWW und in Intranets benutzt wird. Es existieren unterschiedliche Versionen mit wachsender Leistungsfähigkeit. HTML kann über sogenannte Links und URLs auf andere Dokumente verweisen. HTML ist ursprünglich eine Anwendung von SGML. Eine HTML-Version ist durch eine feste, in SGML formulierte DTD definiert, d.h. mögliche Strukturen und Tags sind fest vorgegeben. Die offiziellen HTML-DTDs werden vom W3C verabschiedet. 1999 wurde HTML 4.0 erstmals als XHTML auch über XML spezifiziert.
Siehe auch:
CGI,
CSS,
DOM,
dynamic HTML,
Homepage,
HTML+,
HTTP,
JavaScript,
JSSS,
MIME,
XHTML,
XML |
| HTML+ |
Hypertext Markup Language Plus
HTML+ ist eine Erweiterung der HTML-Dokumentenstandards zur besseren Unterstützung von Multimedia-Objekten. HTML+ hat sich aber nicht durchgesetzt, da bei Multimediaerweiterungen eher die Features Verbreitung fanden, welche die Firmen und Microsoft in ihre Browser einbauten. Diese haben zum größten Teil nichts mit HTML+ zu tun und wurden in höheren Versionen von HTML standardisiert. |
| HTTP |
Das Hypertext Transfer Protocol wird im Internetverkehr eingesetzt. Bei jedem Webseiten-Aufruf werden die Daten mit HTTP übermittelt.
Infos dazu: http://www.w3.org/Protocols/ |
| HTTPS |
HTTP Secure
sicheres HTTP
Ist eine Variante von HTTP für sichere Transaktionen. Browser, die HTTPS unterstützen, verwenden "https://", um Zugriffe auf URLs auf HTTP-Servern mit Hilfe von SSL zu ermöglichen.
HTTPS gilt als eigenes Protokoll, besteht aber faktisch aus einem HTTP mit einem SSL darunter. Die IANA hat die Defaultportnummer 443 für HTTPS vergeben. |
| Linux |
Alternatives Open Source Betriebssystem. Basiert ursprünglich auf Unix. |
| TCP/IP |
Transmission Control Protocol/Internet Protocol
Protokollfamilie, die ursprünglich für UNIX entwickelt wurde, heute jedoch verschiedenste Rechnerwelten miteinander verbindet und die Grundlage für das Internet ist
IP
Das Internet Protocol operiert auf Ebene 3 des OSI-Modells (ist aber nicht zu diesem konform) und sorgt für das Routing (Wegwahl). Es arbeitet verbindungslos und paketorientiert, bietet jedoch keine gesicherte Datagramm-Übergabe. IP ist durch STD 5 und RFC 791 definiert.
TCP
Das Transmission Control Protocol müßte man im OSI-Modell auf Ebene 4 einordnen. Es setzt auf IP auf, ist verbindungs- und streamorientiert, stimmt die Datagrammgröße ab und ist zuständig für die Wiederholung bei Datagrammverlust. TCP implementiert damit eine sichere, voll-duplexe Prozeß-Prozeß-Kommunikation einschließlich Multiplexing und Flußkontrolle. Definiert ist TCP durch STD 7 und RFC 793.
Zu den Standardanwendungen von TCP/IP auf Ebene 7 zählen z.B. Telnet, FTP, Gopher, EMail oder WWW.
Weitergehende Informationen zu TCP/IP
Siehe auch:
DoD-Protokollfamilie,
Internet,
IPv6,
UDP |