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Tote und Verletzte bei Zugunglück |
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Erstellt von fmj am 22.04.2004 19:34
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Bei einem verheerenden Zugunglück in Nordkorea sind zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. Verlässliche Angaben über die Opferzahlen lagen vorerst keine vor. Südkoreanische Quellen sprachen von 3000 Toten oder Verletzten.
Nach Berichten südkoreanischer Medien kollidierten am Bahnhof von Ryongchon 50 Kilometer südlich der Grenze zu China zwei mit Treibstoff beladene Züge. Durch die Wucht der anschliessenden Explosion sei der Bahnhof komplett zerstört worden.
Das Gelände um die Station sehe aus wie nach einer Bombardierung, hiess es in den südkoreanischen Berichten. Durch die Wucht der Explosion seien Teile der Züge kilometerweit durch die Luft geschleudert worden.
Die Zahl der Opfer könne in die Tausenden gehen, hiess es. Zahlreiche Verletzte seien über die Grenze nach Dandung in China gebracht worden. Unter ihnen hätten sich viele Chinesen befunden, die in der Grenzregion zu Nordkorea lebten.
Ranghohe südkoreanische Regierungsvertreter bestätigten, dass sich in Nordkorea eine gewaltige Explosion ereignet habe. Ursache und Art der Explosion seien noch unklar.
Die nordkoreanischen Behörden gingen laut Yonhap der Ursache des Unglücks nach und erklärten den Notstand. Der Agentur zufolge waren die internationalen Telefonverbindungen in die Unglücksregion im Nordwesten des Landes unterbrochen.
Die staatlichen nordkoreanischen Medien gingen zunächst nicht auf die Katastrophe ein. Nur wenige Stunden vor der Explosion hatte Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il auf seiner Rückreise von China den Unglücksbahnhof passiert.
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